CDU Issum befürwortet die Errichtung einer Sekundarschule
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Die Käthe-Kollwitz-Schule ist eine hervorragend ausgestattete Hauptschule mit erfahrenem Lehrpersonal, einer neuen engagierten Leitung und einem guten Ruf. Trotzdem schaffen wir es nicht auf Dauer genügend Eltern davon zu überzeugen, diese Schule für ihre Kinder zu wählen.
Für Issum ist der Erhalt einer weiterführenden Schule sehr wichtig. Die Sekundarschule, die alle Schulzweige von der Hauptschule über die Realschule bis hin zur Qualifikation zum Besuch einer gymnasialen Oberstufe vereint, ist für Issum die richtige Entscheidung. Diese Schule muß in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Kerken errichtet werden. Nur zusammen können wir zwei bewährten Hauptschulen in eine funktionierende Sekundarschule umwandeln.
Es gibt zwei Möglichkeiten der Schulorganisation. Die erste Variante ist die vertikale Teilung, bei dem Issum Hauptstandort und Kerken Nebenstandort wird. In beiden Ortschaften werden die unteren Jahrgänge unterrichtet, die Oberstufe findet nur noch in Sevelen statt. Ab Klasse 6 pendeln die Kinder zwischen die Kerken und Issum, da nicht alle Fächer an allen Standorten unterrichtet werden können. Es müssen laut Schulgesetzt mindestens 5 Eingangsklassen gebildet werden. Vorausgesetzt wird hier daß alle Kinder aus Issum und Kerken mit Hauptschul- und Realschulempfehlung die neue Sekundarschule besuchen. Das ist sicherlich nicht realistisch. Es werden weiterhin viele Kinder u.a. Realschulen in Geldern und die Gesamtschule in Kamp-Lintfort besuchen. Die Auswirkungen, dieser für die Eltern sicherlich charmanten Variante, bedeutet für die Gemeinde Issum Investitionen in Höhe von bis zu 4,3 Mio. € in eine Schule, die nachweislich nie genügend Schüler haben wird.
Die von der CDU präferierten Lösung ist die horizontale Teilung. Hier werden die jüngeren Jahrgänge an einem Standort und die älteren Jahrgänge an einem anderen Standort unterrichtet. Drei Eingangsklasse sind ausreichend. Die Mehrzügigkeit der Jahrgänge an einem Standort ermöglicht einer größeren Differenzierung, was den Neigungen und Stärken der künftigen Schüler zugute kommen wird. Die Schüler bleiben ganztägig an einem Standort und müssen in den Pausen nicht pendeln. Auch bei dieser Form der Organisation sind Investitionen notwendig. Aber neben der besseren Differenzierung, reichen die Schulgebäude in ihren heutigen Dimensionen weitestgehend aus. Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten und bei der realistischen Betrachtung der Schülerzahlen ist nur die horizontale Teilung möglich.
Wir hoffen daß viele Issumer, Kerkener und Rheurdter Eltern das Angebot unterstützen und in der anstehenden Befragung positiv antworten.

